Roverschaft

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Zitat der Woche

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25.7.2010
"Wohlstand heißt ...nicht mehr, noch immer mehr zu haben, sondern wenig zu benötigen. Denn wenn der Mensch das Nötige hat, dann verzichtet er auf nichts, hat aber Zeit und Kraft für anderes, Aufbruch in die Welt materieller Bedürfnislosigkeit." nach M. Miegel, aus seinem neuen Buch: Exit, Wohlstand ohne Wachstum, Berlin 2010

 

9.5.2010
"Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein..."
Jesus im Johannesevangelium 8,7

 

2.5.2010
"Die Frage der pädophilen oder homosexuellen Priester, die zuletzt in Deutschland losgetreten wurde, ziele auf den Papst.....wenn ein Schlammspritzer auf die weiße Sutane des Papstes gerät, wird die Kirche beschmutzt. Und wenn die Kirche beschmutzt wird, wird das Christentum beschmutzt. Es handle sich um einen groß angelegten Kampf des Laizismus als Ideologie gegen das Christentum. Man müsse bis zum Nationalsozialismus und Kommunismus zurückgehen, um ähnliches zu finden. Die Mittel änderten sich, aber das Ziel bleibe das Gleiche: die Zerstörung der Religion."
Zitat nach M. Pera, atheistischer Philosoph. zit. aus Der Fels 41.Jahr , Mai 2010, S. 149

18.4.2010
"Eher wird man vom Küssen schwanger, als vom Zölibat pädophil." Prof. E.-L. Kröber

11.4.2010
"Also wenn 'Der Spiegel' mit 94 Tatverdächtigen im Jahr kommt, dann ist das für jemanden, der sich kriminologisch ein bisschen auskennt, eine verblüffend geringe Zahl. ...Im Jahr werden durchschnittlich etwa 15.000 Fälle von Kindesmissbrauch polizeilich gemeldet. Die Kirche selbst hat etwa 600 000 Bedienstete, das sind rund 1,8 % der Bevölkerung. Und darunter 94 Fälle seit 1995, das ist im Kontrast zu den alten Fällen eine dramatische Verbesserung der Situation.... In der Debatte um die katholische Kirche wurde jetzt sexueller Missbrauch und Prügelpädagogik, die es damals unstreitig an allen Schulen gab, so vermischt, dass man das Gefühl hatte, man will die Zahlen strecken." Kriminalpsychiater Hans-Ludwig Kröber ("von Haus aus ein militanter Lutheraner, allerdings nicht gottgläubig") in Die Tagespost. Nr 14. 10.4.2010, S. 13

 

7.3. 2010
"Abtreibung ist die Todesursache Nummer 1 in Europa.
Jeden Tag werden allein auf dem Territorium der Europäischen Union rund 3 300 Kinder noch im Mutterleib getötet. Statistisch betrachtet wird in den 27 Mitgliedsstaaten alle 26 Sekunden eine Abtreibung durchgeführt. Das entspricht 138 vorgeburtlichen Kindstötungen pro Stunde."
Die Tagespost, 6.3.2010 S. 1)

 

Zitat der Woche 7.2.2010
"Der Weg zur Heiligkeit verlangt leichtes Marschgepäck." (Bischof Gregor Maria Hanke, Eichstätt)

 

Zitat der Woche 17.1.2010
"Wenn er sich der christlichen Tunika und der klassischen Toga entledigt, bleibt vom Europäer nichts übrig als ein bleichgesichtiger Barbar." (noch einmal Davila, s.u.)

 

Zitat der Woche 10.1.2010
"Das heutige Publikum ist das erste (in der Geschichte), dem man etwas verkaufen kann, was es nicht braucht und was ihm auch nicht gefällt." (Davila, s.u.)

 

Ziitat der Woche   3.1.2010
"Der größte moderne Irrtum besteht nicht in der These vom toten Gott, sondern im Glauben, dass der Teufel tot sei." (Nicolas Gomez Davila, zit in Kuehnelt-Leddihn, Kirche kontra Zeitgeist Graz 1997)

 

Zitat der Woche 20.12.2009
"Wenn die Kultur den Sinn für das Heilige verliert, verliert sie allen Sinn. Mit dem Verschwinden des Heiligen, das der Perfektion dessen, was eine säkulare Gesellschaft erreichen kann, Grenzen setzt, erwacht eine der gefährlichsten Illusionen unserer Zivilisation - die Illusion, dass es keine Grenzen der Veränderung gebe; dass die Gesellschaft ein unendlich flexibles Ding wäre. ... Am Ende sät diese Illusion verhängnisvolle Verzweiflung. Die moderne Chimäre, die dem Menschen totale Freiheit von der Tradition oder jeglichem vorexistenten Sinn verspräche, weit davon entfernt, ihm eine Perspektive göttlicher Selbsterschaffung zu eröffnen, schickt ihn in eine Finsternis, in der alles mit gleicher Gleichgültigkeit betrachtet wird."  Leszek Kolakowski, zitiert von Bischof Egon Kapellari in: Was nottut, wenn nichts mehr selbstverständlich ist.  Die Tagespost Nr. 146

 

Zitat der Woche 13.12.2009
" Der größte Zerstörer des Friedens ist heute der Schrei des unschuldigen, ungeborenen Kindes. Wenn eine Mutter ihr eigenes Kind in ihrem eigenen Schoß ermorden kann, was für ein schlimmeres Verbrechen gibt es dann noch, als wenn wir uns gegenseitig umbringen?" Mutter Teresa v. Kalkutta in ihrer Dankesrede anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises am 10.12.1979

 

Zitat der Woche 22.11.09
"Es ist schon unglaublich, wie viel man glauben muss, um ungläubig zu sein." (Michael Kardinal Faulhaber, Erzbischof von München und Freising, 1862-1952). zitiert aus Deutsche Tagespost, Wo der Mensch auf den Fisch kommt (Rezension von S. Rehder über ein Buch von N. Shubin. Nach diesem Autor ist der "Mensch tatsächlich nur ein 'anderes Tier' und der Körperbau von Fischen nur eine 'einfachere Version unseres eigenen' ").

 

Zitat der Woche 15.11.09
Thomas von Aquin, der große Magister der abendländischen Christenheit, hat sich dafür entschieden, das christliche Menschenbild in sieben Thesen auszusprechen, die man etwa folgendermaßen wiedergeben kann:

Erstens: der Christ ist ein Mensch, der, im Glauben, der Wirklichkeit der dreieinigen Gottes inne wird.
Zweitens: der Christ spannt sich, in der Hoffnung, auf die endgültige Erfüllung seines Wesens im Ewigen Leben.
Drittens: der Christ richtet sich, in der göttlichen Tugend der Liebe, mit einer alle natürliche Liebeskraft übersteigenden Bejahung auf Gott und den Mitmenschen.
Viertens: der Christ ist klug, das heißt, er läßt sich den Blick für die Wirklichkeit nicht trüben durch das Ja oder Nein des Willens, sondern er macht das Ja oder Nein des Willens abhängig von der Wahrheit der wirklichen Dinge.
Fünftens: der Christ ist gerecht, das heißt, er vermag in Wahrheit "mit dem anderen" zu leben; er weiß sich als Glied unter Gliedern in der Kirche, im Volk und in aller Gemeinschaft.
Sechstens: der Christ ist tapfer, das heißt, er ist bereit, für die Wahrheit und für die Verwirklichung der Gerechtigkeit Verwundungen und, wenn es sein muß, den Tod hinzunehmen.
Siebtens: der Christ hält Maß, das heißt, er läßt es  nicht zu, daß sein Haben-Wollen und sein Genießen-Wollen zerstörerisch und wesenswidrig wird.

 Josef Pieper, Kleines Lesebuch von den Tugenden des menschlichen Herzens, München 1957

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 03. August 2010 um 09:42 Uhr